Was Geschäftsführer
vor der Diagnose wissen.
Sieben Fragen, die in jeder Mandatsprüfung kommen. Vorab beantwortet — damit Dein Diagnose-Call nicht mit Grundlagenfragen beginnt, sondern mit Deinem Wachstumssystem.
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01 Wie lange dauert ein Wachstumsmandat typischerweise?
12 bis 24 Monate. Die Spannweite hängt von der Architektur-Tiefe ab: einfachere Mandate (Position + Pipeline klar, fehlt nur Übergabe-Cadence) laufen 12 Monate. Komplexere Mandate mit Marktposition-Reset, neuem Pipeline-Aufbau und Cockpit-Implementierung brauchen typischerweise 18–24 Monate.
Die genaue Mandatslänge wird im Diagnose-Report empfohlen — basierend auf der konkreten Architektur-Lücke und der internen Kapazität, das System mitzuführen.
Ein Mandat endet nicht zeitbasiert. Es endet, wenn die Geschäftsführung das System intern selbst tragen kann.
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02 Was kostet ein Mandat?
Ab €120.000 für 12 Monate. Skaliert mit Mandatsumfang — also mit der Tiefe des Systembruchs und der Anzahl der Hebel, die parallel geführt werden müssen. Komplexere Mandate liegen im niedrigen 6-stelligen Bereich pro Jahr.
Abrechnung monatlich, kein Erfolgshonorar, keine versteckten Add-ons. Diagnose ist separat und einmalig — kostet im Verhältnis zum Mandat einen kleinen Bruchteil.
Wer Mandatskosten gegen Berater-Tagessätze rechnet, vergleicht falsch. Mandatskosten sind GF-Verantwortung externalisiert — bei einem internen GF-Backfill liegt das Investment ein Vielfaches höher.
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03 Trägt IMWT P&L-Verantwortung?
Operative Verantwortung für das Wachstumssystem — ja. Organstellung — nein. Das ist der Kern des Mandatsmodells. IMWT führt das System wie eine externe Geschäftsführungs-Verstärkung, ohne Handelsregister-Eintrag oder formale Vertretung.
Konkret heißt das: IMWT entscheidet wöchentlich mit über Position, Pipeline und Marge. Der Inhaber bleibt Letztverantwortlicher. Das Mandat trägt Verantwortung für die Architektur des Systems — nicht für die rechtliche Hülle.
Diese Konstruktion schützt beide Seiten: Mandat hat operativen Zugriff, Inhaber behält Hoheit. Kein Interim-CXO-Vacuum.
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04 Was passiert, wenn das Mandat scheitert?
Quartalsweise Kündbarkeit ohne Begründung — beidseitig. Wenn nach 90 Tagen klar ist, dass die Architektur-Logik nicht passt, der Inhaber das Mandat nicht mit-trägt oder die organisatorische Reibung zu hoch ist, wird das Mandat beendet. Sauber, ohne Drama.
Die Diagnose ist genau dafür da — vorab herauszufinden, ob ein Mandat trägt. Nach 90 Tagen sollten beide Seiten sehen, ob die operative Realität dem Diagnose-Bild entspricht.
Bisheriges Mandats-Outcome bleibt in der Hand der Geschäftsführung: Doktrin, Cockpit, Cadence — alles dokumentiert übergeben, auch bei vorzeitigem Ende.
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05 Was ist der Unterschied zu Beratung oder Interim-CMO?
Beratung gibt Antworten. Interim-CMOs übernehmen Funktionen. Ein Mandat trägt Verantwortung für das System.
Versus Beratung: Beratungs-Outputs sind Folien, Konzepte, Empfehlungen. Mandats-Outputs sind operative Entscheidungen, geführte Cadence und gebaute Wachstumsinfrastruktur — von Position über Ads, Landingpages, E-Mail und AI bis Pipeline und Cockpit. Die Rechnung kommt nicht für Antworten — sondern für Architektur, die danach trägt.
Versus Interim-CMO/CXO: Interim-Rollen werden intern besetzt — sie ersetzen eine Position. Ein Mandat sitzt über der Funktion. Es richtet sich an die Geschäftsführung, nicht an eine Abteilung. Es ersetzt keine interne Stelle, sondern verstärkt die GF-Ebene.
Vereinfacht: Beratung = Antwort. Interim = Funktion. Mandat = Architektur.
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06 Welche Branchen passen?
Inhabergeführte Unternehmen ab €2M Jahresumsatz mit operativem Geschäftsmodell.
Schwerpunkt: Mittelstand, Handwerk, B2B-Services, Franchise, Industrie. Also Geschäftsmodelle, in denen es eine reale Wertschöpfungskette gibt — Produkt, Dienstleistung, operative Liefertiefe.
Nicht passend: Coaches und Consultants ohne Produkt, Dropshipper, MLM-Strukturen, Finanzdienstleister mit reinen Provisions-Modellen, Personenmarken ohne operative Substanz.
Die Diagnose entscheidet im Einzelfall — Branche ist ein Indikator, kein Filter. Was zählt: gibt es operative Substanz, an der ein Wachstumssystem ankoppeln kann?
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07 Was bekomme ich aus der Diagnose, wenn kein Mandat folgt?
Einen schriftlichen Diagnose-Report. Auch wenn kein Mandat folgt — sei es, weil die Mandatsfähigkeit nicht gegeben ist, oder weil der Inhaber sich gegen ein Mandat entscheidet.
Der Diagnose-Report enthält: Identifizierter Systembruch, betroffene Architektur-Module (Position, Nachfrage, Ads, Landingpages, E-Mail, AI, Pipeline, Marge, Steuerung), Empfehlung — Mandat oder operative Lösung, geschätzte Mandatslänge falls relevant.
Der Report ist ein eigenständiges Dokument mit Wert. Auch ohne nachgelagertes Mandat hat die Geschäftsführung danach eine schriftliche, unabhängige Diagnose ihres Wachstumssystems — die intern oder mit anderen Partnern weiterverwendet werden kann.
Die Diagnose ist kein Verkaufsgespräch. Sie ist ein Produkt mit eigenem Output.